Fakten - MPU-Beratung-Gera

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Alkohol- und Drogenkonsum beeinflussen das Bewusstsein und die Wahrnehmung und schränken somit die Fahrtauglichkeit und damit unsere Sicherheit im Straßenverkehr erheblich ein. Die Gefahren durch Alkohol und Drogeneinfluss werden dabei von den Konsumenten unterschätzt: Im Jahr 2012 wurden in Deutschland 42.035 Verkehrsunfälle polizeilich registriert bei denen mindestens ein Beteiligter unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Dabei wurden 15.969 Personen verletzt und 359 Verkehrsteilnehmer getötet.1


Entsprechend ist es laut Straßenverkehrsgesetz verboten, unter Einfluss berauschender Mittel ein Fahrzeug zu führen. Der Verstoß kann unter anderem mit dem Entzug der Fahrerlaubnis, für den Zeitraum einer Sperrfrist, geahndet werden. Für das Jahr 2012 wurden in Flensburg bundesweit 59.133 entzogene Führerscheine durch Gerichte nach § 69 StGb wegen Trunkenheit und 1.338 wegen Drogeneinfluss am Steuer verzeichnet.2


Nach Ablauf der Sperrfrist kann der Führerschein neu beantragt werden. Vor der Neuerteilung der Fahrerlaubnis fordert die Führerscheinstelle zum Nachweis der Fahrtauglichkeit im Rahmen einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) auf.  Im Jahr 2012 wurden insgesamt 94.176 medizinisch psychologische Untersuchungen durchgeführt, so die Bundesanstalt für
Straßenwesen. Mit insgesamt 51% bilden die Alkoholauffälligen die stärkste Anlassgruppe der MPU-Gutachten, gefolgt von den Drogenauffälligen mit 21%.
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Die Nachweispflicht liegt dabei auf der Seite des Betroffenen und sollte vor der Anmeldung zu einer MPU bei den entsprechenden Begutaachtungsstellen gut vorbereitet sein.


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